1.    Geltungsbereich

  • Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der FutureWorks Research GmbH, nachfolgend “Beratungsunternehmen” genannt, mit ihrem Vertragspartner, nachstehend “Auftraggeber” genannt, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart oder unabdingbar gesetzlich vorgeschrieben ist.
  • Anderslautende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird – ganz oder teilweise – vom Beratungsunternehmen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

 

2.    Leistungsumfang und Berichtspflicht

  • Die nähere Beschreibung der zu erbringenden Dienstleistungen ergibt sich aus der Auftragsbestätigung, den Anlagen dazu und etwaigen Leistungsbeschreibungen des Beratungsunternehmens. Alle genannten Unterlagen sind Bestandteil des zwischen den Parteien zustande gekommenen Beratungsvertrags.
  • Die Leistungen des Beratungsunternehmens sind vollständig erbracht, wenn die erforderlichen Analysen, die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen und die Empfehlungen erarbeitet und gegenüber dem Auftraggeber erläutert worden sind. Unerheblich ist, ob oder wann die Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen vom Auftraggeber umgesetzt werden.
  • Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistung wesentlich erschweren und zeitweilig oder generell unmöglich machen, oder Behinderungen durch fehlende Mitwirkung des Auftraggebers berechtigen das Beratungsunternehmen ohne weitere Mitteilung, die Erfüllung seiner Leistung um die Dauer der Behinderung und zusätzlich eine angemessene Zeit hinauszuschieben, ohne dass Verzug eintritt. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverzüglich nach deren Kenntnisnahme den Eintritt solcher Umstände mit.
  • Der Auftraggeber ist während der Auftragsausführung berechtigt, das Beratungsunternehmen um mündliche Auskunft über den Stand der Auftragsausführung zu ersuchen. Soll das Beratungsunternehmen einen schriftlichen Bericht, insbesondere zur Vorlage an Dritte erstellen, muss dies gesondert vereinbart und vergütet werden.

 

3.    Änderungen des Auftrags

  • Änderungen und Ergänzungen des Auftrags bedürfen der Schriftform.
  • Solange die Änderungen nicht schriftlich niedergelegt sind, führt das Beratungsunternehmen die Arbeiten ohne Berücksichtigung der Änderungswünsche durch.
  • Das Beratungsunternehmen ist verpflichtet, Änderungsverlangen des Auftraggebers Rechnung zu tragen, sofern ihm dies im Rahmen seiner betrieblichen Kapazitäten, insbesondere hinsichtlich des Aufwandes und der Zeitplanung zumutbar ist. Dadurch entstehende Mehrkosten werden nach Maßgabe von Ziffer 4. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen vergütet.

 

4.    Vergütung

  • Das erste Gespräch zwischen dem Auftraggeber und dem Beratungsunternehmen ist, soweit nicht anders vereinbart, nicht gesondert zu vergüten, es sei denn, es stellt einen Teil der vom Auftraggeber zu erbringenden Leistungen im Rahmen eines erteilten Auftrages dar.
  • Für Leistungen des Beratungsunternehmens wird ein Tages-, Stunden- oder Pauschalhonorar vereinbart.
  • Fremdkosten, Reisekosten, Auslagen und Spesen sind dem Beratungsunternehmen gesondert gegen Vorlage entsprechender Belege zu vergüten.
  • Sämtliche Entgelte verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
  • Das Beratungsunternehmen ist jederzeit berechtigt, dem Arbeitsfortschritt entsprechend Zwischenabrechnungen zu legen und entsprechende Teilrechnungen zu stellen.
  • Sämtliche Entgelte und Honorare sind jeweils zwei Wochen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Im Falle der Nichtzahlung von Zwischenabrechnungen ist das Beratungsunternehmen von seiner Verpflichtung, weitere Leistungen zu erbringen, befreit.
  • Ab Verzugseintritt steht dem Beratungsunternehmen ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu, ohne dass dem Auftraggeber dadurch der Nachweis eines geringeren Schadens abgeschnitten wird, mindestens aber die gesetzlichen Zinsen gemäß § 288 BGB. Das Recht des Beratungsunternehmens zur Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.
  • Wenn der Auftraggeber Aufträge, Arbeiten, Planungen und dergleichen ändert oder abbricht bzw. die Voraussetzungen für die Leistungserstellung ändert, wird er dem Beratungsunternehmen alle dadurch anfallenden Kosten ersetzen und das Beratungsunternehmen von allen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten freistellen.
  • Falls der Auftraggeber vor Beginn der Auftragsbearbeitung vom Vertrag zurücktritt, kann das Beratungsunternehmen einen angemessenen Teil des vereinbarten Honorars als Stornogebühr verlangen.

 

5.    Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  • Der Auftraggeber ist verpflichtet, das Beratungsunternehmen im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit nach Kräften zu unterstützen; insbesondere hat er alle für die Auftragsdurchführung notwendigen und bedeutsamen Unterlagen und Informationen in zumutbarem Umfange rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
  • Der Auftraggeber informiert das Beratungsunternehmen unverzüglich über alle Umstände, die im Verlauf der Projektausführung auftreten und die Bearbeitung beeinflussen können.

 

6.    Haftung des Beratungsunternehmens

  • Jegliche Gewährleistung des Beratungsunternehmens für den wirtschaftlichen Erfolg der Beratungsleistungen ist ausgeschlossen. Die Erreichung der angestrebten Ziele auf Grundlage der Beratung liegt allein im Verantwortungsbereich des Auftraggebers.
  • Ansprüche des Auftraggebers auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Auftraggebers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Beratungsunternehmens, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
  • Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet das Beratungsunternehmen nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Auftraggebers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die Haftung für vertragsuntypische Schäden ist ausgeschlossen.
  • Die Einschränkungen der vorstehenden Absätze gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Beratungsunternehmens, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
  • Die vertraglichen Schadensersatzansprüche des Auftraggebers gegen den Berater verjähren in 2 Jahren ab Anspruchsentstehung, frühestens jedoch ein Jahr nach Beginn der Verjährung.
  • Kann ein Termin zur Erbringung der Leistung durch das Beratungsunternehmen wegen höherer Gewalt, Krankheit, Unfall oder sonstigen vom Beratungsunternehmen nicht zu vertretenden Umständen nicht eingehalten werden, ist das Beratungsunternehmen unter Ausschluss jeglicher Schadensersatzpflichten berechtigt, die Dienstleistungen an einem neu zu vereinbarenden Termin nachzuholen bzw. einen eingearbeiteten, vom Auftraggeber akzeptierten Vertreter zu stellen.

 

7.    Geheimhaltung und Datenschutz

  • Das Beratungsunternehmen verpflichtet sich, alle vertraulichen Informationen des Auftraggebers, die es aufgrund dieses Auftrags erhält, zeitlich unbeschränkt streng vertraulich zu behandeln (es sei denn, es ist zu einer Offenlegung gesetzlich verpflichtet oder der Auftraggeber hat seine Zustimmung zur Weitergabe erteilt) und sowohl seine Mitarbeiter, als auch von ihm herangezogene Dritte ebenfalls in gleicher Weise zu absolutem Stillschweigen zu verpflichten.
  • Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass Kommunikationsdaten, Inhalte des Vertrages und im Rahmen dieses Vertrages erstellte Leistungen vom Beratungsunternehmen unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen elektronisch gespeichert und verarbeitet werden. Beide Vertragsseiten verpflichten sich, keine elektronisch gespeicherten oder sonstige Daten an Dritte weiterzuleiten.
  • Auf Wunsch stellt das Beratungsunternehmen dem Auftraggeber die angefertigten Berichte, Pläne, Entwürfe, Aufstellungen und Berechnungen in einem mit einem individuellen Password geschützten Bereich auf der Website futureworks.de zur Verfügung. Das Beratungsunternehmen haftet nicht für eventuelle unautorisierte Nutzung oder Verbreitung dieser Daten.

 

8.    Schutz des geistigen Eigentums

  • Der Auftraggeber anerkennt das Urheberrecht des Beratungsunternehmens an den von diesem erstellten Werken. Sämtliches vertragsgegenständliches Know-how, das im Zuge des Auftrages entsteht oder in dieses eingebracht wird, bleibt in der exklusiven Verwertung des Beratungsunternehmens. Ein Mitschnitt (Ton- oder Bildträger, Mobiltelefone) ist nicht gestattet.
  • Jede vertragsfremde Verwendung dieser Leistungen, insbesondere ihre Publikation bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung des Beratungsunternehmens. Dies gilt auch dann, wenn die erbrachte Leistung nicht Gegenstand besonderer gesetzlicher Rechte, insbesondere des Urheberrechts sein sollte.
  • Bei Verstoß gegen diese Bestimmungen steht dem Beratungsunternehmen ein zusätzliches Honorar in einer den Umständen nach angemessenen Höhe zu.
  • Das Beratungsunternehmen ist berechtigt, die mit dem Auftraggeber durchgeführte Beratung mit einer Kurzbeschreibung als Referenz zur Eigenwerbung in allen Medien zu nennen, wobei der Name des Auftraggebers nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung genannt werden darf.

 

9.    Vertragsdauer, Kündigungsfristen

  • Soweit nichts anderes vereinbart wurde, kann der Vertrag beidseitig mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
  • Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Schriftform.

 

10.   Schlussbestimmungen

  • Auf Verträge zwischen dem Beratungsunternehmen und den Auftraggebern findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbesondere des Staates, in dem der Auftraggeber als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
  • Sofern es sich beim Auftraggeber um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Auftraggeber und dem Beratungsunternehmen der Sitz des Beratungsunternehmens. Erfüllungsort ist der Sitz des Beratungsunternehmens.
  • Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam, ungültig oder als ungültig erklärt werden sollten, berührt dies die verbleibenden Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen oder ungültigen Bestimmungen tritt eine solche Regelung, welche dem gewollten Zweck des Vertrags unter Berücksichtigung von Treu und Glauben und der berechtigten Interessen der beiden Vertragspartner rechtswirksam am nächsten kommt. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.